Bezahlbarer Wohnraum soll für alle Einkommensschichten erschwinglich sein, damit Neuenkirchen für die Zukunft gut aufgestellt ist. Das fordert die CDU-Fraktion in einem Antrag an den Rat, den sie zu Ostern Bürgermeister Franz Möllering überreicht hat.

CDU-Fraktionsvorsitzender Nico von Royen (l.) und Vorsitzender Herbert Albers wollen sich für ausreichend Wohnbaugebiete in Neuenkirchen einsetzen.

So sollen bereits die in Planung befindlichen Wohnbaugebiete Hasenhügel und Burgsteinfurter Damm sowie künftige Wohnbaugebiete Flächen für öffentliche geförderten Wohnungsbau vorsehen. Dieser Wohnungsbau könne laut CDU von Investoren mit entsprechenden Auflagen umgesetzt werden, heißt es in dem Antrag weiter. „Uns ist es dabei vor allem auch wichtig, dass sich sozialer Wohnungsbau nicht auf einer Stelle konzentriert, sondern über das Gemeindegebiet verteilt, damit eine soziale Durchmischung der Wohnquartiere erhalten bleibt“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Nico von Royen.

Zudem fordert die Ortsunion, die Erschließung von Bauland zu intensivieren, damit in ausreichendem Umfang Wohnbaugebiete zur Verfügung stehen. Neben der in erster Linie anzustrebenden Innenverdichtung sollen aber möglichst auch vermehrt landwirtschaftliche Flächen in Wohnbauland umgewandelt werden. So sieht es zumindest auch der Koalitionsvertrag der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD in Berlin vor. Landwirten sollen danach durch steuerlich wirksame Reinvestitionsmöglichkeiten in die entstehenden Mietwohnung Anreize zum Verkauf gegeben werden.

Die Neuenkirchener CDU-Fraktion mahnt in diesem Zusammenhang an, mit der Ausweisung von Wohnbauland Schritt zu halten, damit solche Erleichterungen auch vor Ort greifen können. „Vor allem mit Hinblick auf das geplante Baukindergeld für Familien ist mit einer größeren Nachfrage nach Wohnbauland zu rechnen, die langfristig auch in Neuenkirchen befriedigt werden muss“, so von Royen weiter.

Diesen Antrag sehe die CDU-Fraktion auch als Antwort auf die aktuellen bundespolitischen Ankündigungen der großen Koalition dazu, dass in den Jahren 2020/21 mindestens zwei Milliarden Euro in den sogenannten sozialen Wohnungsbau investiert werden sollen.

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