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Herzlich Wilkommen

CDU Ortsverband 48485 Neuenkirchen

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Neuenkirchen.- Markus Niehues ist nicht nur Landwirt, sondern auch Energiewirt. Davon konnte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn bei einem Besuch seines  landwirtschaftlichen Betriebes in Sutrum Harum am vergangenen Mittwoch ein Bild machen.  In Begleitung einiger Mitglieder der Orts-CDU ließ sich der Bundespolitiker das betriebswirtschaftliche Konzept des Hofes Niehues erläutern. „Für mich ist die heimische Landwirtschaft eine ganz wichtige und sehr erfolgreiche Säule der wirtschaftlichen Struktur im Münsterland“, betonte Spahn gleich zu Beginn des Besuches die Bedeutung der bäuerlichen Betriebe.

 

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Jens Spahn (2.v.l.) mit Markus Niehues (1. v. r.), Jutta ten Winkel, Mechthild Fruhner und Franz Möllering (v.l.) im Stallgebäude in blauen Schutzanzügen.

„In unseren Ställen werden etwa 2000 Mastschweine gehalten. Und auf den Dächern unseres Hofes haben wir Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 100 KWp errichtet,“ klärte Markus Niehues die Besucher gleich zu Beginn über die zwei Säulen seines Unternehmens auf. Auf etwa zwei Drittel der Ackerflächen werde Getreide als Futter für die Schweine angebaut. Den Mais, der auf den verbleibenden Flächen angebaut wird, müssen sich die Schweine allerdings mit der Biogasanlage in Rheine teilen. Denn Niehues gehört auch zu den 48 Landwirten, die diese Gemeinschaftsanlage vor drei Jahren errichtet haben.

In der Energiewirtschaft war der junge Landwirt Pionier. 1991 errichtete Niehues direkt an seinem Hof in Sutrum Harum die erste Windkraftanlage mit einer Leistung von 60 Kilowatt. Im Jahre 2001 kam auf seiner Fläche an der Holtstiege in St. Arnold eine Windkraftanlage mit einer Leistung von 1500 Kilowatt hinzu, die er gemeinsam mit zwei weiteren Gesellschaftern betreibt. 

Auch in der Landwirtschaft setzt Niehues auf Fortschritt. Davon zeugt zum Beispiel die hochmoderne Schweinehaltung. Da allerdings auch die Hygienevorschriften auf dem Hof peinlich genau beachtet werden, mussten die Besucher nach der Begrüßung zunächst in blaue Schutzanzüge schlüpfen, bevor sie die Stallungen betreten durften. Dort konnten sie Haltung selbst in Augenschein nehmen und sogar die Fütterung beobachten. CDU-Bundestageskandidat Jens Spahn und seine Begleiter staunten nicht schlecht, wie die computergesteuerte Fütterung die Tiere ganz individuell versorgt.

Im anschließenden Gespräch nutzte Markus Niehues, der auch Vorsitzender des  landwirtschaftlichen Ortsvereines ist, die Gelegenheit, die Sorgen und aktuellen Themen der heimischen Landwirtschaft dem Besucher aus Berlin und auch den örtlichen Politikern näher zu bringen. Die Besteuerung von Agrardiesel, Ansprüche auf Ausgleichszahlungen, die Verwendung von Spritzmittel, der Landschafts-, Gewässer- und Naturschutz sowie die fortlaufende Instandhaltung der Wirtschaftswege standen ganz oben auf der Liste. Sehr kritisch beurteilte Niehues vor allem den hohen Aufwand für die Nachweispflicht in den Bereichen Tierhaltung und Feldbewirtschaftung. „Im Durchschnitt bin ich täglich etwa 1,5 Stunden im Büro beschäftigt“, wurde der Landwirt zum Abschluss noch einmal konkret.

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