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Hecking-Center: Politiker stützen Einzelhandelskonzept

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Quelle: www.muensterschezeitung.de, Klaus Spellmeyer

NEUENKIRCHEN Einer der wichtigsten Entscheidungen wurde so locker und flott getroffen, dass mancher Zuhörer am Dienstagabend (21. Februar) im Wirtschaftsausschuss erstaunt war: Auf dem Gelände der alten Textilfabrik darf sich Einzelhandel entwickeln.

Welches Geschäft sich dort ansiedelt, wie groß es sein und welche Produkte es anbieten darf, darüber wird erst später debattiert. Diese Tatsache betonte Bürgermeister Franz Möllering in den letzten Tagen immer wieder. Am Dienstag ging es zunächst darum, dass sich dort Einzelhandel ansiedeln darf. Ob Drogerie, Schuhladen oder Supermarkt steht noch gar nicht zur Diskussion.

Kaufkraft zurückgewinnen

Um den Rahmen abzustecken, war es notwendig, das Einzelhandels- und Zentrenkonzept fortzuschreiben. Der Gutachter Marc Föhrer bescheinigte den Politikern: Jawohl, es funktioniert dort. Die Läden im Hecking-Areal können jene Kaufkraft zurückgewinnen, die in den letzten Jahren nach Rheine, Wettringen oder sonstwo abgewandert ist.

Die Politiker wollen den Weg ebnen, dass die Bürger ihr Geld wieder in Neuenkirchen lassen. „Wir stehen an der Weggabelung: Stülpen wir eine Käseglocke über den Ortskern oder entwickeln wir uns weiter?“, fragte CDU-Fraktionschef Nico von Royen. Und gab gleich darauf die Antwort: Der Einzelhandelsverband ist der Auffassung, das Konzept sei schlüssig. Das Korsett ist geschnürt

Über die Umsetzung werde erst später diskutiert. „Wir müssen erst das Korsett schnüren. Und diesen Rahmen zur Ansiedlung von Handel trägt die Mehrheit der CDU mit“, sagte von Royen. Denn man müsse den Abwärtstrend der Kaufkraftbindung stoppen. „Wenn wir die Heckingfläche entwickeln, gelingt es uns wieder, die Verbraucher vor die Tore des Ortskerns zu holen“, erklärte von Royen.

Dabei nehme man die Sorgen der Kaufleute ernst. Die Politiker werden sich daher in den kommenden Monaten intensiv damit befassen, dass das Hecking-Center vernünftig an den Ortskern angeschlossen wird. „Das ist unsere städtebauliche Herausforderung“, sagte von Royen. Da seien Phantasie und Ideen gefragt, meinte auch Ellen Pfennig, Ratsfrau der Grünen.

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