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Haushaltsklausur der CDU-Fraktion

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Neuenkirchen.- Schulen, Bauland und erneuerbare Energien: Auf diese drei Bereiche konzentrierte sich die CDU-Fraktion bei Ihren Haushaltsberatungen am vergangenen Samstag besonders.

Haushaltsklausur 2012

Auch in diesem Jahr trafen sich die Politiker der Union zu ihrer Klausurtagung im Knotenpunkt, den Räumen der Förder- und Freizeitgruppe für Behinderte im Kardinal-von-Galen-Haus. Sie bedankten sich stellvertretend bei ihrer Fraktionskollegin Hanne Naumann für den hohen ehrenamtlichen Einsatz, den die Gruppe bei ihrer wichtigen Arbeit leistet, durch die sie behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger in das gesellschaftliche Leben einbezieht.

Unterstützung wurden die Christdemokraten bei Ihren Beratungen von Bürgermeister Franz Möllering, der ebenfalls an der ganztägigen Sitzung teilnahm.

„Der im vergangenen Jahr wegen drastisch gekürzter Mittel aus Düsseldorf eingeschlagene Sparkurs ist leider ohne Alternative. Denn wir müssen unsere Handlungsfähigkeit behalten. Aber gleichzeitig müssen wir Neuenkirchen mit wirksamen Investitionen zukunftsfähig machen“, gab Fraktionsvorsitzender Nico von Royen die Richtung vor. Dieser Spagat zwischen Ausgabendisziplin und Einsatz von Mitteln an den richtigen Stellen sei gelungen, so von Royen nach Abschluss der Beratungen.

So soll der Vorplatz der Heriburgschule und der Treppenaufgang zum Haupteingang nach dem Willen der Christdemokraten bereits in diesem Jahr, und nicht erst 2013 saniert werden. Und auch die Anträge der Schulkonferenz der Realschule zur Neugestaltung des Schulhofes und der Aula sollen zügig umgesetzt werden. Nach Auffassung der Union sollen zusätzliche Mittel für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Schuldach zur Verfügung gestellt werden. Davon versprechen sie sich zugleich einen pädagogischen Nutzen: „So werden die Gewinnung erneuerbarer Energien und technischer Fortschritt für unsere Schülerinnen und Schüler erlebbar und können in den Unterricht integriert werden“, hob Richard Wiesmann hervor.

Auch auf den anderen Feldern müsse die Gemeinde die Energiewende aktiv mitgestalten, forderte CDU-Vorsitzender Herbert Albers: „Wir müssen bei der Entwicklung von Eignungsflächen für Windenergie unter Beteiligung unserer Bürger vorankommen“. Auch Marietta Scheipermeier begrüßte ausdrücklich, dass die Ausweisung von Vorrangzonen künftig stärker Aufgabe Gemeinde werde und dadurch eine bessere Abstimmung mit Anliegern und Nachbargemeinden errreicht werden könne.

Den ungebrochenen Bedarf nach Bauland für Einfamilienhäuser machte stellvertretender Fraktionsvorsitzender Herbert Reinke zum Thema: „In Zeiten niedriger Zinsen wollen vor allem junge Familien in ihr Eigenheim investieren. Dafür müssen wir gerüstet sein“, mahnte Reinke. „Jeder der in Neuenkirchen bauen will, muss die Möglichkeit dazu bekommen“, schloss sich Herbert Albers an. Bürgermeister Möllering erklärte dazu, mit Hochdruck an der Erschließung neuer Flächen zu arbeiten. Ausreichend Mittel für Bauleitplanung und Erwerb von Flächen seien in den Haushalt eingestellt. Vorrangig sei allerdings nach wie vor die  Verdichtung des Innenbereichs der Gemeinde, betonte die CDU abschließend.

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