„Das Unternehmen sind die Mitarbeiter…
19. Mai 2011
„Das Unternehmen sind die Mitarbeiter…“
… hob Frank Nimwegen, geschäftsführender Gesellschafter des Neuenkirchener Unternehmens seli GmbH Automatisierungstechnik an der Dieselstraße, beim Besuch der CDU Neuenkirchen in der letzten Woche den Stellenwert der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hervor. Das seit der Gründung im Jahr1990 im Ort ansässige „Systemhaus für Automatisierungstechnik“ ist in den letzten zwei Jahrzehnten stetig gewachsen, deswegen mehrfach umgezogen und beschäftigt am jetzigen Standort derzeit 30 Mitarbeiter. Ludger Ströer, zweiter geschäftsführender Gesellschafter, betonte, dass qualifizierte Mitarbeiter am Arbeitsmarkt schwer zu finden seien und dem entsprechend selbst ausgebildet werden müssten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Nico von Royen interessierte in diesem Zusammenhang, ob die Firma seli mit den Rahmenbedingungen in Neuenkirchen zufrieden sei und erfuhr, dass für die Firma das äußere Erscheinungsbild der Gemeinde und die Ausschilderung an den Hauptverkehrswegen wichtige Punkte seien, da häufig Kunden aus ganz Deutschland oder sogar China das Seminarzentrum besuchen würden. Parteichef Herbert Albers sicherte zu, insbesondere die örtliche Ausschilderung im Auge zu behalten und – wo nötig – auf eine Verbesserung zu dringen.

Die Neuenkirchener Christdemokraten nahmen darüber hinaus mit Anerkennung zur Kenntnis, das seli eines der größten Systemhäuser für die Automatisierungstechnik und namhafter Hersteller von Messtechnik in der Industrie ist. So gehören Temperaturfühler oder Messgeräte zur Füllstandsmesstechnik sowie zur Analysenmesstechnik zur Produktpalette. 80 Prozent der Kunden kommen aus der Lebensmittelindustrie und die Referenzliste der Kunden zeigt, dass nicht nur lokale Betriebe, wie Molkereien und Brauereien, sondern auch in international tätige Konzerne Auftraggeber des Neuenkirchener Unternehmens sind.
Vertriebsleiterin Tanja Nimwegen verwies darauf, dass seli herstellerunabhängig agiere und den Kunden folglich auch unabhängige technische Lösungen anbieten könne. Dies gehöre zum Erfolgskonzept von seli.
Mit drei Fertigungspartnern und nunmehr acht Auslandsvertretungen sei das Unternehmen inzwischen unter anderem auch in Russland, China und Südafrika präsent, ergänzte die Vertriebsleiterin.

Auch das Unternehmenskonzept war Thema bei dem Besuch: Es fußt auf drei Standbeinen. Eines ist das Engineering, der Handel und Vertrieb von Produkten bekannter Hersteller aus der Industrieelektronik und Automatisierung; ein weiteres ist die Herstellung und Entwicklung eigener Produkte für den Bereich Food & Pharma. Das dritte Standbein ist die Systemtechnik, die unter anderem die Rekalibrierung von Messgeräten, Schulung im Seminarzentrum in Neuenkirchen sowie die Erstellung kundenspezifischer Software und den Service vor Ort umfasst. Wegen dieser Dreiteilung habe auch der vergangenen Wirtschaftskrise getrotzt und in den Krisenjahren trotzdem ein zweistelliges Umsatzplus erwirtschaftet werden können.
CDU-Vorsitzender Herbert Albers bedankte sich nach der Besichtigung des Verwaltungs- und Produktionsgebäudes für den informativen Abend bei der Geschäftsführung mit einem Tropfen Neuenkirchener Wind.
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