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Herbert Albers bleibt CDU-Chef

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Quelle: www.mv-online.de Wilhelm-Otto Koch

Vorstand und Beisitzer des CDU-Ortsverbandes Neuenkirchen mit dem Vorsitzenden Herbert Albers (r.) und Bürgermeister Franz Möllering (l.) sowie dessen Stellvertreterin Bürgermeisterin Jutta ten Winkel (4.v.r.).
Vorstand und Beisitzer des CDU-Ortsverbandes Neuenkirchen mit dem Vorsitzenden Herbert Albers (r.) und Bürgermeister Franz Möllering (l.) sowie dessen Stellvertreterin Bürgermeisterin Jutta ten Winkel (4.v.r.).
(Foto: Koch)


Neuenkirchen - Herbert Albers bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender der CDU Neuenkirchen. Bei der Jahreshauptversammlung am Montag in der Gaststätte Lorenbeck wurde er einstimmig wiedergewählt; einen Gegenkandidaten gab es nicht. Auch der CDU-Vorstand wurde in seinen wesentlichen Positionen im Amt bestätigt.
Die CDU in Neuenkirchen sei mit ihren stabilen 210 Mitgliedern für die nächsten zwei Jahre gut aufgestellt, sagte der bisherige wie auch künftige Vorsitzende Herbert Albers, der 43 Mitglieder im Saal Lorenbeck begrüßte. Seit 1999 steht Herbert Albers (51) an der Spitze des CDU-Ortsverbandes.

 

 

„Auch wir können nicht mehr Geld ausgeben, als wir haben“, nannte Albers sein Problem mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG). Die Kritik an der Landesregierung zog sich wie ein roter Faden durch die Rechenschaftsberichte des CDU-Vorsitzenden Albers wie auch des Fraktionsvorsitzenden von Royen. „Was uns Rot-Grün in Düsseldorf, mit Unterstützung der Kommunisten an die Macht gekommen, antut, ist ein Vergehen am ländlichen Raum, insbesondere an dem von ihnen offenbar so gehassten Münsterland“, ging Albers mit der Landesregierung hart ins Gericht.

Für die Opposition im Gemeinderat in Zusammenhang mit dem GfG fand Albers deutliche Worte. „Wer eine solche Politik vor Ort vertritt, muss sich nicht wundern, wenn er in der Opposition ist.“ Klare Stellung bezog Albers zum Weiterbau der K 57 über den Dörper Berg. Das derzeitige Weiterkommen scheitere weniger am knappen Geld des Kreises, sondern allein am gehörig missglückten Abstimmungsverhalten des Neuenkirchener SPD-Kreistagsabgeordneten und der Weisung eines einzelnen Neuenkirchener FDP-Mitgliedes an seine Kreistagskollegen.

Fraktionsvorsitzender Nico von Royen lobte die klaren Worte seines Vorsitzenden und machte in seinem Rechenschaftsbericht das Schulangebot zum Thema. Der Verbund von Heriburg-Hauptschule, Sedwinkela-Realschule und Friedensschule in Wettringen böte keinen Platz für Kontroversen. So sähe das auch die Bezirksregierung. „Die Festlegung auf eine Gemeinschaftsschule ohne inhaltliches Konzept, ohne personellen Unterbau und auch ohne die Zustimmung der Wettringer als Partner lehnt die Fraktion ab“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender von Royen. „Der Weg zur Gemeinschaftsschule ist für Neuenkirchen falsch, weil die Voraussetzungen dafür einfach nicht vorliegen“, betonte er. Hier sähe das auch die FDP so.

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